Nasolabialfalte – so beugt man der Nasen-Lippen-Falte vor!

Die Nasolabialfalte – also die Falte, die sich von der Nase in Richtung Lippe ausbildet – lässt jedes noch so junge Gesicht schnell mürrisch und abgespannt, ja sogar alt wirken. Alle kleinen Fältchen rund um die Augen oder auf der Stirn, die durch unsere Mimik entstehen, lassen dagegen ein Gesicht eher sympathisch und individuell wirken.

Ab wann geht es mit der Nasolabialfalte los?

Die Nasolabialfalte kommt ab einem Alter von ca. 40 Jahren intensiver zum Vorschein, wenn durch den Alterungsprozess das Unterhautfett abgebaut wird und der Wangenbereich absinkt. Sie verläuft vom Nasenflügel zum Mundwinkel. Deshalb nennt man sie auch „Nasenlippenfurche“. Erster Gedanke von vielen ist, sofort zum Beauty-Doc zu gehen, um sich die Nasolabialfalte unterspritzen zu lassen. Dies hält dann sechs bis zwölf Monate vor. Es gibt aber auch einfachere Methoden, die ab den ersten Anzeichen helfen, die Falte abzumildern und nicht so tief erscheinen zu lassen.

Tipp 1: Hyaluronsäure-Behandlungen

Der Feuchtigkeitsbooster „Hyaluronsäure“ bindet ein Vielfaches an Wasser an sich und polstert so die Haut von innen auf. Regelmäßige Behandlungen mit Hyaluron, wie wir sie bei unserer Hyaluron-Gesichtsbehandlung einsetzen, vermindert die Faltentiefe und lässt das Gesicht sofort jünger und strahlender erscheinen. Außerdem führen auch extreme Gewichtsschwankungen beziehungsweise Gewichtsverlust dazu, dass das Gesicht schmaler wird und die dadurch die Nasolabialfalte stärker ausgeprägt wird.

Tipp 2: Fruchsäure-Peelings

Gemeint ist nicht grobes Abschrubben mit Seesand oder Aprikosenkernen, sondern ein hautverjüngendes Peeling auf Fruchtsäurebasis („AHA“), das von einer Kosmetikerin durchgeführt wird. Abgestorbene Hautzellen lassen den Teint nicht nur fahl wirken. Sie blockieren die Haut wie Dachziegel und verhindern so, dass die hochpotenten Wirkstoffe aus Cremes und Seren in die tieferen Hautschichten eindringen können. Das gilt vor allem auch für die Nasolabialfalte. Unter den alten Zellen liegt die neugebildete Haut, die weniger faltig und unrein ist. Zudem reagiert die Haut auf solche Peelings mit einer verstärkten Neubildung von Collagen und Zellen – ein echter Jungbrunnen also!

Tipp 3: Täglicher Sonnenschutz

Nicht nur Fast Food, Stress, viel Alkohol, Rauchen oder Drogenkonsum können die Entstehung der Nasolabialfalten beschleunigen, sondern vor allem das UV-Licht. Eine Tagescreme mit LSF, die vor lichtbedingter Hautalterung schützt, ist für deine Beauty-Routine also Pflicht.

Tipp 4: Massage und Gymnastik

Wenn man den Hintern mit Massagen und Gymnastik straff halten kann, geht das auch mit den Wangen! Denn die Gesichtsmuskulatur trägt einen wichtigen Teil dazu bei, wie stark ausgeprägt die Nasolabialfalten ausfallen. Hier ein paar einfache Übungen für das Gesicht:

  • Die Wangen vom Mund bis zum Ohr sanft mit den Fingerspitzen ausklopfen.
  • Wangen aufblasen, die Luft hin- und herschieben und dann langsam auspusten.
  • Einen Korken in den Mund nehmen, mit den Lippen fest umschließen und die Spannung für zehn Sekunden halten.
  • Mit einem kleinen Noppenball in kreisenden Bewegungen die Partien rund um Nase, Mund und Wangen massieren.
  • Die sauberen Handflächen aneinander reiben, bis sie warm sind und dann auf die Wangen legen.

Das Ergebnis: Die Haut wirkt rosig und gewinnt ihre Spannkraft zurück.

Tipp 5: Make-up

Mit Contouring und Highlights kann man nicht nur Wangenknochen oder Augenbrauen herausarbeiten, sondern kleine Makel verschwinden lassen. Zuerst  mit einem schimmernden Primer grundieren. Der Primer sorgt nicht nur für ein ebenmäßiges Hautbild, sondern garantiert, dass dein Make-up besser hält. Mit einem flüssigen Concealer, der mindestens zwei Nuancen heller als die Haut ist, die Nasolabialfalte auffüllen und die Übergänge mit einem Pinsel oder dem Finger verblenden. Danach wie gewohnt das Make-up auftragen.